Startschuss für sozialen Wohnungsbau im Hennigsdorfer Albert-Schweitzer-Quartier

Architekt Jörn Pötting, Bürgermeister Thomas Günther, HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke und Udo Buchholz, Vorsitzender des HWB-Aufsichtrates, (v.l.n.r.) haben am 2. Mai mit einem symbolischen Spatenstich den Neubau von 114 Wohnungen im Albert-Schweitzer-Quartier gestartet.

Die Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) hat im Albert-Schweitzer-Quartier den ersten Spatenstich für ihr bislang größtes Wohnungsbauprojekt gesetzt. Auf dem Areal zwischen Berliner Straße, Fabrikstraße, Albert-Schweitzer-Straße und August-Conrad-Straße errichtet die kommunale Gesellschaft drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 114 Wohnungen und ein Parkdeck mit 97 Stellplätzen. „Wir bauen hier vor allem für Haushalte, die es auf dem angespannten Hennigsdorfer Wohnungsmarkt immer schwerer haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden“, erklärt HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke. „Entgegen dem allgemeinen Trend investieren wir in den Sozialwohnungsbestand.“

86 der entstehenden Wohnungen unterliegen einer Mietpreis- und Belegungsbindung und werden für eine Nettokaltmiete von 5,50 und 7,00 Euro an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vermietet. Die übrigen 28 Wohnungen bietet die HWB für 9 bis 10 Euro an.
Die Nachfrage nach den Wohnungen ist groß. Bereits vor dem offiziellen Vermarktungsstart liegen für die 114 Wohnungen 115 Vormerkungen vor.

Die Rohbauten der drei Mehrfamilienhäuser und des Parkdecks werden parallel errichtet. „Wenn alles gut läuft, können Anfang 2021 die ersten Mieter einziehen“, hofft Holger Schaffranke.

Das Land Brandenburg unterstützt das auf rund 24,6 Millionen Euro veranschlagte Bauvorhaben im Albert-Schweitzer-Quartier mit einem Förderdarlehen in Höhe von 14,7 Millionen Euro und einem Zuschuss von knapp 2,4 Millionen Euro.