„Hennigsdorf wird damit zu einem der Vorreiter in Brandenburg im Bereich des sozialen Wohnungsbaus“ Bauministerin Kathrin Schneider. „Das ist ein wunderbarer Tag für Hennigsdorf.“
Hennigsdorfs Bürgermeister Thomas Günther

  • 114 Wohnungen, der Großteil Sozialwohnungen, sollen im Schweitzer Viertel gebaut werden.
  • 25,6 Millionen Euro soll der Bau der drei Häuser im Viertel kosten.
    Bauministerin Kathrin Schneider (SPD) überreichte am Montag einen Fördervertrag für das Großprojekt.

86 Wohnungen sind mietpreis- und belegungsgebunden, die Kaltmiete von 43 dieser Appartements beträgt 5,5o Euro. Sie sind für Menschen mit Wohnberechtigungsschein gedacht. Bei den restlichen 43 kostet der Quadratmeter 7 Euro Miete. „Damit erreichen wir Menschen wie die Krankenschwester, die sich keine Miete von zehn Euro pro Quadratmeter leisten kann“, erklärt Kathrin Schneider. Die restlichen 28 Wohnungen werden für neun bis zehn Euro pro Quadratmeter vermietet, damit auch Besserverdiener ins Schweitzer- Viertel ziehen. Konkret sollen in der Fabrikstraße 42, in der August- Conrad-Straße 22 und der Berliner Straße 5o Wohnungen gebaut werden. Es sind Zwei- bis Fünf-Raum-Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 6800 Quadratmetern. Alle Wohnungen — Anfang 2023 sollen die letzten fertig sein — sind barrierefrei und haben einen Balkon oder eine Terrasse.

„Das ist ein wunderbarer Tag für Hennigsdorf.“ Hennigsdorfs Bürgermeister Thomas Günther ist froh, dass die Wohnungen gebaut werden. Immerhin gilt Hennigsdorf als
angespannter Wohnungsmarkt, es sind kaum noch freie Appartements verfügbar. „Das ist ein wunderbarer Tag für Hennigsdorf.“ Es sei auch die Fortsetzung kluger Wohnungspolitik in der Stadt. Anfang der 1.990er-Jahre habe die Sanierung der bestehenden Geschossmietshäuser der beiden großen Wohnungsunternehmen HWB

(Quelle: www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Hennigsdorf )